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Welchen Sinn hat eine Bonitätsauskunft?

Warum ein Unternehmen an Bonität interessiert ist

Eine Bonitätsauskunft dient einem Unternehmen als Entscheidungshilfe für die Vergabe von sogenannten (Waren-) Krediten, zum Beispiel bei Online-Bestellungen. Wenn Sie nämlich bei einem Unternehmen zum ersten Mal bestellen (dann sind Sie also Neukunde), kennt Sie das Unternehmen nicht – weder persönlich noch aus einer vorhandenen Kunden-
beziehung mit bisherigen Bestellungen. Das Unternehmen geht daher bei Bestellungen von Neukunden ein finanzielles Risiko ein, wenn Sie dort zum Beispiel auf Rechnung bestellen. In solchen Fällen möchte sich das Unternehmen verständlicherweise vorab über Ihre Bonität informieren, um sich vor einem möglichen Zahlungsausfall zu schützen. Dann holt es zum Beispiel bei einer Auskunftei eine sogenannte Bonitätsauskunft ein, um dort eventuell bekannte Informationen über Ihr bisheriges Zahlungsverhalten bei anderen Unternehmen zu erhalten.
Eine Auskunftei erteilt an ein Unternehmen grundsätzlich nur dann eine solche Bonitätsauskunft, wenn ein sogenanntes berechtigtes Interesse an den Bonitätsinformationen vorhanden ist.

Bonitätsauskunft nur bei berechtigtem Interesse

Eine Bonitätsauskunft kann zum Beispiel folgende Informationen enthalten:
»  Sind überhaupt Zahlungsinformationen über die Person in der Datenbank der Auskunftei gespeichert?
»  Wenn ja, sind Zahlungserfahrungen von anderen Unternehmen bekannt?
»  Hat die Person aktuelle oder abgeschlossene Inkassofälle?
»  Gibt es gerichtskundige Vorfälle, die im Zusammenhang mit unbezahlten Rechnungen stehen?

Übrigens: In mehr als 95% aller Fälle unterstützen die Informationen der Auskunfteien einen Vertragsabschluss.

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arrow_alphaWie erfahre ich, welche Daten die Auskunftei über mich gespeichert hat?